Julian Pelludat

1 Generator ≠ 1 Designer
Wie verändern generative Systeme den Designerberuf?

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Googles Sprachassistentin beweist beim Anruf einer Terminvereinbarung eindrucksvoll, dass die Imitation kaum von einer realen Stimme zu unterscheiden ist und digitale Werbung ist dank KI perfekt auf das Kaufverhalten der Kunden abgestimmt. Kaum ein Begriff wird im Jahr 2019 so häufig verwendet, wie „Künstliche Intelligenz“. Doch wie wird das Thema KI den Beruf des Designers verändern? Viele Firmen tendieren dazu Daten zu analysieren anstatt mit Hilfe von Design-Thinking Methoden Problemen auf den Grund zu gehen.⁠ Design und das damit verbundene Nutzererlebnis ist nicht länger Verkaufsargument, sondern fast schon eine Selbstverständlichkeit auf dem Markt. Wenn dies der Fall ist, empfinden Unternehmen und damit die Kunden von Designern dies früher oder später ebenso? Designer müssen sich an diese Veränderung anpassen ebenso wie alle anderen. Oder zumindest sich mit der Thematik auseinandersetzen um von Internetfirmen nicht links überholt zu werden. Diese Master-Abschlussarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign versucht die Fragen zu beantworten, wie Designer künstliche Intelligenz als Werkzeug nutzen könnten und gibt Einblicke, wie sich die Art und Weiße zu arbeiten verändern könnte. Sie verfolgt das Ziel Tools zu konzipieren, die zum Einen mit Hilfe von generativen Algorithmen Layouts erstellt und zum Anderen die Möglichkeiten des Maschinellen Lernens für die Erkennung von Satzspiegeln nutzt. Dafür werden gestalterische Regeln definiert, die den Tools zu Grunde liegen müssen um handwerklich gute Layouts erzeugen zu können. Weiter wird ermittelt wie die erstellten Ergebnisse in vorhandene Layout-Programm, wie InDesign integriert werden könnten.

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Betreuer:
Prof. Jo Wickert
Prof. Brian Switzer

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