Sabrina Rabus

Kommunikation für die Stadt Pforzheim

Die Integration von virtuellen Medien, insbesonders Augmented Reality, bietet im Bereich der Ausstellungsgestaltung einen sehr großen Mehrwert. Dadurch, dass die Inhalte virtuell sind und sich deshalb mit einem mobilen Gerät fast überall abrufen lassen, sind AR basierte Ausstellungen praktisch ortsunabhängig. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten die Inhalte zu präsentieren, so kann die Ausstellung zum Leben erweckt werden und spricht eine wesentlich breitere und vor allem auch junge Zielgruppe an, die sich z.B. mit einem Spiel- und Lernerlebnis begeistern lässt. Virtualität verändert also nicht nur die visuelle Kommunikation, sondern ermöglicht die Umsetzung von Ausstellungen, die sonst kaum realisierbar wären. Bezieht sich zusätzlich der Themeninhalt auf den Aufenthaltsort des Nutzers, zur aktuellen Aktivität und zu persönlichen Interessen, entsteht eine individuelle und personalisierte Kommunikation. Um ein unverwechselbares Erlebnis zu schaffen, müssen die Ausstellungsinhalte deshalb jederzeit und überall verfügbar sein – und das in Echtzeit. In der „AR-Exhibition“ wird bewiesen, dass es möglich ist das Nutzererlebnis in diesem Umfang zu revolutionieren. Sie ist der Prototyp einer Ausstellung, bei der die 82 verschiedenen Klassen von Segelbooten, welche von der „International Sailing Federation“ (ISAF) festgelegt sind, erlebbar gemacht werden. Der Dreh- und Angelpunkt des Konzeptes ist die App. Die Ausstellung teilt sich zum Einen in die öffentlichen Exposition, bei der alle Bootsklassen über mobile Smartphones oder Tablets verfügbar und in Augmented Reality erlebbar sind. Zum Anderen kann über die App ein Teil der Ausstellung, also eine Boots-Klasse nach Wahl, international verschickt und durch das Hochladen von privaten Videos und Bildern personalisiert werden. Dieser Ausstellungteil ist u.a. in Form einer Cap, welche beim Einscannen mit der App eine AR-Anwendung der Bootsklasse zeigt.

rabus-s@gmx.de

Betreuer:
Prof. Jo Wickert
Prof. Valentin Wormbs

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